Unternehmensgeschichte

Unternehmensgeschichte

Ein Schritt in das Ungewisse führt auf den Weg zum Erfolg

1949 ein Jahr des Aufbruchs und der Erneuerung in Deutschland. Das Grundgesetz tritt in Kraft, die Wahlen zum ersten deutschen Bundestag finden statt und das beschauliche Bonn wird zur Hauptstadt bestimmt. Auch mit der Wirtschaft geht es bergauf. Ludwig Erhard wird erster Wirtschaftsminister der jungen Republik und der Vater des deutschen Wirtschaftswunders. Unternehmerischer Pioniergeist führt dazu, dass überall in der noch jungen Republik neue Unternehmen gegründet werden.

Im fränkischen Herzogenaurach ist es der Schuhmachermeister Adolf Dassler, der mit der Gründung der Firma adidas den Startschuss zu einem Weltunternehmen gibt, aber auch in Mörlenbach ergreift ein Mann die Gunst der Stunde.

Die Gründung der Firma Odenwälder Baumaschinen

Es ist Friedrich Odenwälder, der die Aufbruchstimmung nutzt und gleich zu Jahresbeginn die Firma Odenwälder Baumaschinen gründet. Ohne fremde und mit nur wenigen eigenen Mitteln wagte er diesen mutigen Schritt. Erfahrungen im Bereich Eisenwaren und Werkzeuge hat er bereits vor dem Krieg gesammelt, als er zusammen mit seinem Bruder Anton mit Eisenwaren- und Werkzeugen handelte. Viel Energie und viel Arbeit investierte Friedrich Odenwälder in seine neue Firma. Mit dem Fahrrad und einem Rucksack auf dem Rücken macht er sich auf den Weg durch den Odenwald, um seine Ware an den Mann zu bringen. Zeigt seine Muster, nimmt Bestellungen auf und verschickt die Ware an seine Kunden. Ein harter Weg, der letztlich den Grundstein zum Erfolg der heutigen Odenwälder-Gruppe legt.

Die nächste Generation steigt mit ein: Franz-Josef Odenwälder

1950 tritt sein Sohn Franz-Josef in die Firma mit ein. Und bald schon übernimmt der 20-Jährige die Verantwortung für den Verkauf. Das Lager befindet sich zu dieser Zeit im Keller des Wohnhauses der Odenwälders.

In den 60ern – neuer Standort in der Weinheimer Straße

Die Firma wächst, der Platzbedarf wird immer größer und so erwirbt man 1961 das Grundstück Weinheimer Straße 58-60. Nach und nach entstehen hier zwei neue Lagerhallen mit Werkstatt, später auch neue Büroräume. Als letztes wird das Verwaltungsgebäude bezogen. Ab 1966 befinden sich alle Firmenteile am neuen Standort.

Ein separates Auslieferungslager wird 1970 in Mannheim eröffnet. Der Name Odenwälder Baumaschinen ist längst ein fester Begriff in der Baubranche, in der Industrie und bei den Kommunalbetrieben. Das ausgewählte auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnittene Lieferprogramm, die Qualifikation und der Einsatz der Mitarbeiter und die solide Unternehmensführung bringen die Firma weiter voran.

Die 3. Generation tritt in das Familienunternehmen ein

1983 stirbt Firmengründer Friedrich Odenwälder. Ein Jahr später tritt mit Heinz Odenwälder die dritte Generation der Familie Odenwälder in die Firma ein, nach Abitur und kaufmännischer Ausbildung in Mannheim. Und wieder ist es die deutsche Geschichte, die für einen neuen Impuls sorgt.

1990 – Niederlassung in den neuen Bundesländern

Nach dem Fall der Mauer entstand ein Kontakt nach Bad Dürrenberg in der Nähe von Merseburg. Dort entstand in einem alten Schulgebäude eine erste Außenstelle und seit dem Bezug des Firmengeländes in Merseburg im Jahr 1992, ist die Firma Odenwälder Baumaschinen dort ansässig.

Das BaugeräteCenter entsteht

Eine neue Geschäftsidee wird ebenfalls in den 90er Jahren umgesetzt: die BaugeräteCenter. Heinz Odenwälder hatte die Idee das Werkzeug- und Baumaschinenangebot in einer anderen Form den Kunden zu präsentieren. Nach reiflicher Überlegung wird der neue Name gefunden und auch die fleißige kleine Ameise, die heute als sympathisches Maskottchen für alle BaugeräteCenter, MietCenter und ServiceCenter steht.

Odenwälder-Gruppe entsteht und expandiert

Neue Standorte in Ludwigshafen, Würzburg, Schwebheim und Rumänien kommen hinzu und 2003 wird im Interesse der expandierten Odenwälder-Gruppe die Friedrich Odenwälder KG in eine Verwaltungsgesellschaft umgewandelt. „Konzentration erhöht die Effizienz‘, lautet die Aufgabe der Gesellschaft, die die Bereiche IT, Warenwirtschaft, Finanzbuchhaltung und Controlling zu ihren wichtigen Aufgaben zählt.

Erste Autogas-Tankstelle in Mörlenbach

Ein echter Service für die Menschen in der Region

Unverhofft kommt oft, das ist eine alte Weisheit. Wichtig ist, dass man im Unverhofften die Vorteile erkennt und eine gute Gelegenheit beim Schopfe packt. So wie Heinz Odenwälder im Jahre 2008, als er ganz überraschend das Angebot bekam, eine Gastankstelle an der Weinheimer Straße einzurichten. Immer offen für Innovationen erkannte er die Vorteile: „Das ist ein echter Service für die Menschen der Region, es ist ein Beitrag zum Umweltschutz und ein Gewinn für die Gemeinde Mörlenbach‘. Heinz Odenwälder und sein Mitarbeiter Andreas Hook sind von der Gastankstelle überzeugt. Beide haben die Idee bis zur Umsetzung begleitet und wissen: „Treibstoffkosten werden eingespart und der Schadstoffausstoß wird stark reduziert.‘ Und weil man am besten mit gutem Beispiel vorangeht, werden auch die Odenwälder Baumaschinen einige Fahrzeuge ihres Fuhrparks zukünftig durch Gasautos ersetzen.

Eigenes Schulungszentrum der Odenwälder BauAkademie entsteht 2010

Mit Beginn 2010 haben wir in unserem Haus ein Schulungszentrum eingerichtet. Der Raum bietet Platz für ca. 35 Personen. Es wurden bereits viele Schulungen mit Erfolg durchgeführt. Eine dem neuesten Standard entsprechende Ausstattung macht es möglich, den Vortrag des Referenten gut zu veranschaulichen. Auch bietet unser großzügiges Freigelände beste Voraussetzungen zur Durchführung des praktischen Teils. Unsere fachkompetenten Referenten schulen nach UVV und sind von der Berufsgenossenschaft geprüft. Des Weiteren bilden sich unsere Referenten ständig weiter und verfügen somit über den neusten Wissensstand

– Basierend auf der hohen Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter tritt man der Zukunft positiv entgegen –